Regentropfen …

Dunkle Regenwolken
Regenwolken können auch zu einem gemütlichen Vormittag beitragen

Heute vormittag habe ich es genossen, bei kräftigem Regen einfach im Bett zu bleiben und dem Prasseln auf der Fensterbank zu lauschen. Zwischendurch kamen die tapferen Eichhörnchen vorbei, um sich ein paar Walnüsse abzuholen. Insgesamt ein schlichter Tagesbeginn. Zu dem paßt auch ein Gedicht der eher grauenhaften Versschmiedin Friederike Kempner, das ich bei der Deutschen Gedichtebibliothek gefunden habe:

Schwarze Wolken, graue Wolken

Schwarze Wolken, graue Wolken,
Grau der Kummer, schwarz der Kampf,
Sieh’, dort unter grünen Bäumen
Steigt herauf ein weißer Dampf.

Blauer Himmel, goldne Sterne,
Güt’ger Allmacht Zauberlicht,
Strahlend, wachend in der Ferne,
Herr und Gott verlaß mich nicht!

Wobei mir wieder das wunderbar geseufzte „Nein, bitte nicht …“ von Christian Brückners „Rilke“ einfällt, als Ruth Hellberg in der Rolle der Friederike Kempner wieder einen ihrer Reime zimmern will. Zu hören ist das in einem der wunderbaren Hörspiele von Ingomar von Kieseritzky, nämlich Korridor 2009 oder Die Dekomposition, das Heinz von Cramer inszeniert hat.

Nun ja, und hier noch das Lied zum Beitrags-Titel.

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