Guter Mond, Du …

Dünne Schleierwolken am Tageshimmel, an dem der Mond mit leichter Sichelform zu sehen ist
Der Mond findet wieder nicht ins Bett.

Der Mond am vormittäglichen Himmel fiel mir erst beim Fotografieren mit dem Teleobjektiv auf – er hatte sich ganz gut hinter den Schleierwolken versteckt.

Und den Song dazu gibt es natürlich auch: Clouds Across The Moon von der Rah Band – den höre ich immer noch gern.

Himmel über Berlin

Kleine weiße Federwolken am hellblauen Himmel
Gerade noch schöner blauer Himmel, …

Beim heutigen Tagesausflug (natürlich nicht mit dem Flieger, sondern mit der Bahn) habe ich auch mal ein bißchen in den Himmel über Berlin geschaut. Obwohl noch Februar, war es heute eher aprilig.

Dunkle Regenwolken, nur ein kleiner Fleck blauer Himmel
… schon kam wieder ein Regenfeld durch.

Ein Couplet zum Thema gibt es auch: Janz Berlin is eene Wolke. Leider habe ich keine Version mit Claire Waldoff gefunden, aber die hier ist auch janz knorke.

Regentropfen …

Dunkle Regenwolken
Regenwolken können auch zu einem gemütlichen Vormittag beitragen

Heute vormittag habe ich es genossen, bei kräftigem Regen einfach im Bett zu bleiben und dem Prasseln auf der Fensterbank zu lauschen. Zwischendurch kamen die tapferen Eichhörnchen vorbei, um sich ein paar Walnüsse abzuholen. Insgesamt ein schlichter Tagesbeginn. Zu dem paßt auch ein Gedicht der eher grauenhaften Versschmiedin Friederike Kempner, das ich bei der Deutschen Gedichtebibliothek gefunden habe:

Schwarze Wolken, graue Wolken

Schwarze Wolken, graue Wolken,
Grau der Kummer, schwarz der Kampf,
Sieh’, dort unter grünen Bäumen
Steigt herauf ein weißer Dampf.

Blauer Himmel, goldne Sterne,
Güt’ger Allmacht Zauberlicht,
Strahlend, wachend in der Ferne,
Herr und Gott verlaß mich nicht!

Wobei mir wieder das wunderbar geseufzte „Nein, bitte nicht …“ von Christian Brückners „Rilke“ einfällt, als Ruth Hellberg in der Rolle der Friederike Kempner wieder einen ihrer Reime zimmern will. Zu hören ist das in einem der wunderbaren Hörspiele von Ingomar von Kieseritzky, nämlich Korridor 2009 oder Die Dekomposition, das Heinz von Cramer inszeniert hat.

Nun ja, und hier noch das Lied zum Beitrags-Titel.

Es wird Regen geben …

Dunkelgrau-weiß-blau abgestufter Himmel, im Vordergrund Häuser
Grau-Weiß-Blau: Stufiger Verlauf

Regen vorauszusagen, wenn schon Regenwolken zu sehen sind, ist natürlich keine Kunst … Als ich heute mittag unterwegs war, dachte ich aber wieder mal, daß selbst bei bedecktem Himmel immer wieder Unterschiede sichtbar sind. Mittags verlief der Himmel von Dunkelgrau zu Weiß zu Blau, was ich ganz erfreulich fand.

Dann kam der Regen, und ich dachte wieder an Fanta 4.

Abendhimmel mit dunklen Wolken
Der Abendhimmel bietet meist tolles Kino

Abends auf dem Weg zum Briefkasten (3 Brieflein wollten weggebracht werden) überraschte der Himmel dann doch noch mal. Und bei dem Bildgekrissel denke ich doch noch mal über den Kauf einer neuen Kamera nach.

„Himmel grau und wochentäglich!“

graue Wolken

Zum heutigen Wolkenfoto fand ich ein ganz schönes, wenn auch böses Gedicht von Heinrich Heine:

XLIV.

Himmel grau und wochentäglich!
Auch die Stadt ist noch dieselbe!
Und noch immer blöd und kläglich
Spiegelt sie sich in der Elbe.

Lange Nasen, noch langweilig
Werden sie wie sonst geschneutzet,
Und das duckt sich noch scheinheilig,
Oder bläht sich, stolz gespreitzet.

Schöner Süden! wie verehr’ ich
Deinen Himmel, deine Götter,
Seit ich diesen Menschenkehricht
Wiederseh, und dieses Wetter!

Es findet sich im 1844 erschienen Band „Neue Gedichte“: Das ist natürlich voll ungerecht gegen Hamburg …

Damit auch die andere Seite zur Sprache kommt: City Blues von den Beginnern ist eines meiner Lieblingslieder über Hamburg, das ich auch gern auf Repeat stelle.