Bewegung

Regenwolken, nur an einer Stelle ein kleiner heller Fleck; links unten ein Dach und eine unbelaubte Birkenkrone
Gerade noch bewölkt …

Heute fällt mir besonders stark auf, was bei den Fotos manchmal fehlt: die Bewegung. Es gibt ja oft tolles Wolkenkino, bei dem das Licht eine große Rolle spielt – da kann ich mich an den Farben nicht satt sehen.

Eine dunkle und eine kleine weiße gezupfte Wolken am hellblauen Himmel
… spielen kurz darauf ein paar zupfige Wolken Fangen am hellblauen Himmel.

Bei dem immer noch etwas stürmischen Wetter ist aber der Zug der Wolken das interessante. Was sich eben in Fotos nicht wirklich zeigt, auch Bilderstrecken vermitteln das nicht wirklich. Aber ich habe es ja gesehen.

Eine große weiße Haufenwolke vor blauem Himmel

Und nachmittags kam dann noch mal eine schöne dicke Haufenwolke vorbei, die auch ohne Bewegung fotogen ist.

Warten auf den Sturm

Schäfchenwolken am blauen Himmel
Solche Wolken mit etwas Sonne, wie sie sich heute morgen zeigten, mag ich sehr gern.

Dunkle Regenwolken, im Vordergrund eine unbelaubte Birkenkrone
Nachmittags wurde es dann zunehmend ungemütlich.

Und mir tun schon alle Sabines leid …

Dunkle Wolken nachts vor Vollmond
Dank des Vollmonds waren auch noch nachts durchreisende Wolkenfelder gut zu sehen (und ich sollte wirklich über eine bessere Kamera nachdenken …).

Wolken-Mix, Stimmungs-Mix

Wolken an grauem Himmel, unten Schornsteine und eine Taube in unbelaubter Birkenkrone

Nachdem es gestern einen eher langweiligen, weil wolkenlosen Himmel zu sehen gab, zeigte er sich heute wieder abwechslungsreich. Morgens noch grau mit dicken Wolken, gab es nachmittags eine schöne hellblau-weiße Mischung.

Da sage niemand, es sei gerade immer das selbe Wetter.

weiße Wolken, einige hellblaue Wolkenflecken scheinen durch
Nachmittags gefiel mir die Stimmung durch den immer wieder durchscheinenden hellblauen Himmel recht gut.

Sonntag mit schönen Wolken

Dunkle bis helle Altocumulus vor stellenweise bläulichem Himmel, links ein Fernsehturm

Der Sonntag begann mit einem schön bewölktem Himmel – ich vermute, daß es Altocumulus waren. Diese bewegten Strukturen mag ich sehr.

Mittags zogen dann schöne Wolkenherden durch, bevor der Himmel sich in eine blau-wolkenlose Weite veränderte.

Schäfchen-Wolken vor bläulichem Himmel

Man soll …

Schleierwolken vor hellblauem Himmel

… den Morgenhimmel nicht vor dem Mittag abhaken. Heute zeigte sich morgens eine wirklich sehr einheitliche Wolkendecke, die mich für das Foto des Tages grau sehen ließ. Ich dachte schon daran, auf ein graues Wallpaper-Angebot der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe im österreichischen Saalfelden zu verlinken. Zumal ich Bildschirmhintergründe, wenn überhaupt, nur monochrom mag.

Ich hätte auch auf das entspannende Video Grauer Himmel, Eis und etwas Bahnverkehr auf der Oderbrücke in Frankfurt von Mickles-Trainspotter Channel verweisen können, das einen ebenso gleichmäßig grauen Himmel zeigt.

Doch zur Mittagszeit präsentierten sich dann entzückende Cumulus oder Stratocumulus vor einem freundlichen hellblauen Himmel.

A day out

Einzelne zerfetzte Cumulus-Wolkenan bläulichem Himmel, unten Parklandschaft mit Bäumen

Heute war ich mal etwas unterwegs. So ein weiter Himmel mit Wolken und (Park-) Landschaft hat schon was.

Und abends gab es, wie in den vergangenen Tagen häufiger, ein tolles Abendlicht.

Dunkle Wolken und durchbrechendes Abendlicht

Wolken-Kindheit

weiß-graue Wolken vor hellblauem Himmel, links im Vordergrund die Äste einer Birke
Kindheits-Flash

Ich bin ja ein Wolkenfan – sonst würde ich diesen Jahresblog auch nicht befüllen. Aber es gibt eine Kombination, die mich sofort (angenehm) in eine besondere Stimmung der norddeutschen Kindheit zurückversetzt: Birke, blauer Himmel und Wolken. So wie heute. Das klappt also auch in Köln, wenn ich nur die richtige Perspektive wähle.

Ich bin mir nicht sicher, ob es sich bei den heutigen Wolken um Stratocumulus handelt. Aber der Himmel wäre auch kindheitsheimisch, wenn Cumulus-Wolken durch die Landschaft zögen …

Klasse Wolken

ein langgezogenes zerfetztes Wolkenband unter einer hellgrauen Wolkendecke
Ganz schön fetzig: eine Pannus.

Der Engländer Luke Howard (1772 – 1864), dessen „Karriere“ als Wolkenexperte sehr interessant ist, hat 1802 mit seinem Vortrag „On the Modification of Clouds“ die Wolkenklassifikation eingeführt. Zuvor wurden Wolken einfach als zu komplexe Gebilde angesehen. 1803 veröffentlichte er den „Essay on the Modifications of Clouds“ (Google bietet ein Digitalisat), der für sehr viel Aufmerksamkeit sorgte. Auch der schon erwähnte Goethe zeigte sich begeistert – doch davon ein andermal.

Howard führte zunächst drei Grundformen ein: Stratus (Schichtwolken), Cumulus (Haufenwolken) und Cirrus (Schleier- oder Federwolken); dazu die regenbringende Nimbus, die inzwischen als Nimbusstratus bezeichnet wird. Seitdem gab es ein paar weitere Unterscheidungen – aber mit den vier Grundformen lassen sich schon viele Wolken bestimmen.

Heute habe ich beim Fotografieren eine andere Form kennengelernt: die Pannus, die eine Begleitwolke ist. Pannus ist der lateinische Begriff für „Lappen“. Man könnte auch „Fetzen“ sagen, denn es sind „zerfetzte“ Wolkenteile, die unterhalb anderer Wolken liegen oder mitziehen.

Regenwolken habe ihre eigene Begleitwolke, die Nimbostratus pannus. Sie kündigt baldigen Regen an.