Ein Monat Wolken

ein paar Cirrus-Wolken am blauen Himmel, unten im Vordergrund ein Hausdach und eine Birke
… und eine Taube ist auch dabei.

Der erste Wolken-Monat ist um. Ich bin immer noch nicht ganz sicher, was das so soll – aber jetzt mache ich es halt 🙂 Und die Wolken-Galerie bietet doch einige Abwechslung.

In erster Linie wollte ich ja eh nur mindestens ein Wolkenfoto pro Tag machen und etwas dazu schreiben, falls mir dazu etwas ein- oder auffällt. Mal sehen, was der Februar bringt.

Taube und Wolke

Eine Taube sitzt in einer unbelaubten Birke, im Hintergrund dunkle Wolken und helle Himmelsstreifen

In der Birke sitzen oft Tauben, so auch heute vormittag vor schönen Wolken. Was mich auf die Idee brachte, mal nach Gedichten mit Tauben und Wolken zu suchen. Klabund, der eigentlich Alfred Georg Hermann „Fredi“ Henschke hieß und von 1890 bis 1928 lebte, hat 1916 eines im Band „Himmelsleiter“ veröffentlicht:

Türmer und Taube

Lass mich fühlen, was ich glaube!
Lass mich glauben, was ich fühle!
Hebe dich, entsandte Taube,
Bis zu meinem Turmgestühle.

„Taube und Wolke“ weiterlesen

Ein Lichtblick

Eine dunkle Wolkendecke, durch die einige Sonnenstrahlen brechen
Heute gab es mehrere Lichtblicke

Gestern dachte ich ja über den Traumjob „Wolken-Wärter“ nach. Heute entdecke ich beim RBB ein Radiofeature: „Wolken, Wind und Wetterwarte“ (inzw. leider offline). Wetterwart ist wohl auch ein bißchen Wolken-Wärter. Ach, seufzzz.

Dunkle Wolken, ein bißchen blauer Himmel

Tag. Abend. Lob.

Blaugraue Wolken vor weißem Himmel, im Vordergrund Schornsteine und eine unbelaubte Birke

Heute begann der Tag mit einem schönen, abwechslungsreichen Wolken-Himmel, an dem die Sonne durchaus erkennbar war. Nachmittags gab es dann mit dem angekündigten Regen eine einzige Wolkendecke.

Was mich an das beliebte „Finde die Fehler“ erinnerte. Bei dem neulich schon erwähnten Wolken-Special von ZDF-„Löwenzahn“ gibt es auch so eine kleine Fehler-Suche – natürlich mit Wolken.

Grauer Himmel, im Vordergrund eine unbelaubte Birken-Krone

Sonntag mit schönen Wolken

Dunkle bis helle Altocumulus vor stellenweise bläulichem Himmel, links ein Fernsehturm

Der Sonntag begann mit einem schön bewölktem Himmel – ich vermute, daß es Altocumulus waren. Diese bewegten Strukturen mag ich sehr.

Mittags zogen dann schöne Wolkenherden durch, bevor der Himmel sich in eine blau-wolkenlose Weite veränderte.

Schäfchen-Wolken vor bläulichem Himmel

Geduld

Abendlich dunkelblauer Himmel mit ein paar dünnen Wolken, unten eine unbelaubte Baumkrone, rechts eine Hauswand
Ein paar Wolken zogen abends sichtbar durch.

Heute haben sich Wolken auch erst am späten Nachmittag gezeigt. Doch, doch, da sind welche …

Wer mehr Wolken sehen möchte, kann z.B. auf der ZDF-Website „Löwenzahn“ ein kleines Wolken-Quiz lösen.

Same same

Ein komplett grauer Himmel über dem Firmenschild von 4711

Aber doch irgendwie anders. Der Himmel ist wieder durchgängig grau, das „4711“-Schild dürfte sich auch nicht geändert haben. Aber es ist ein neuer Tag. Und das macht den Unterschied.

Ein interessanter Beitrag über Wolken lief kürzlich beim Deutschlandfunk:

Treibhaus-Verstärker – Welche Rolle Wolken im Klimawandel spielen

Das deutsch-französische Projekt EUREC4A untersucht in Kooperation mit dem Karibischen Institut für Meteorologie und Hydrologie und weiteren Ländern bei Barbados in einem Gebiet von knapp 100.000 Quadratkilometern die Wolkenbildung. Später werden die Daten in Modelle eingespeist, die die Auswirkung unterschiedlicher Erwärmung auf die Wolkenbildung und die möglichen Auswirkungen berechnen sollen.

Wolken in den Alpen

Ein komplett grauer Himmel über dem Firmenschild von 4711
Das 4711-Schild brachte heute etwas Farbe in den Himmel.

Im Gegensatz zu vorgestern hatte der Himmel heute kein Einsehen und blieb grau. Was mich nicht gestört hat, weil ich eh nicht besonders viel Zeit zum Wolkenschauen hatte.

Nach einem solch monochromen Tag begeistert mich umso mehr der neue Film (sic!) des Landschaftsfotografen Christian Möhrle:

Exploring the Alps – A Time-Lapse Journey through the European Alps

Für den Zeitraffer-Film, der etwas über drei Minuten lang ist, reiste er über 5.000 Kilometer in fast alle Alpenländer und hat rund 50.000 Fotos geschossen. Nach insgesamt einem Jahr ist ein wirklich toller Film mit großartigen Wolken entstanden. Ach ja: Die Alpen sind auch ganz schön (scherz).